Start deiner Schneeschuhwanderung auf den Schönkahler ist Zöblen
Für unsere Schneeschuhtour auf den Schönkahler im Tannheimer Tal wählen wir zum Start den Parkplatz am westlichen Ortseingang von Zöblen. Dieser ist auch ausgeschildert. Von dort folgen wir zuerst der Straße durchs Dorf und anschließend den Wegweisern in Kehren hinauf zum Berggasthof Zugspitzblick. Bereits hier erhalten wir eine tolle Aussicht ins Tannheimer Tal.
Am Gasthof angekommen folgen wir nich kurz dem breiten Weg, bevor wir schließlich unsere Schneeschuhe anziehen und weiter durch die verschneite Winterlandschaft wandern. Der Weg zieht sich mit leichter Steigung durch den Wald hinauf. Wir folgen weiter dem Wegweiser und verlassen nach einiger Zeit wieder den Wald.
Über einen freien Hang mit Blick auf den Einstein wandern wir weiter hinauf, erneut in den Wald. Hier wird die Wegfindung ein wenig schwieriger doch mit einem geschulten Auge oder dem GPX-Track auf der Sportuhr / am Smartphone ist es kein Problem den Weg vor lauter Bäumen zu finden.
Aufstieg zum Pirschling
Am vorerst höchsten Punkt angekommen führt der Weg wieder ein Stück durch traumhafte Berglandschaft bergab, gegenüber baut sich bereits der Aufstiegshang vor uns auf. Über eine kurze, schmale Brücke (mit Schneeschuhen ein Balanceakt) queren wir einen Bach und steigen anschließend der Einfachheit halber in Kehren bergauf. Stets dem Wegweiser folgend wandern wir in vielen weiteren Kehren auf den Rücken des Pirschlings und erhalten immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die uns umgebende Bergwelt, wow!
Weiter geht’s auf den Schönkahler
Am Gipfel angekommen wandern wir weiter ein Stück bergab und hier gilt es ein besonderes Augenmerk auf die Schneewechten zu legen! Lieber einen Tick näher am Wald wandern, denn von oben ist im Winter nicht zu erkennen wie weit sich die Schneewechte neben und unter uns aufgebaut hat. Von hier aus erhalten wir schon einen ersten Blick auf den Gipfel des Schönkahlers, noch liegen ein paar Höhenmeter vor uns. Über freie Fläche und ein wenig zwischen Bäumen wandern wir schließlich hinauf zum Gipfelkreuz und erhalten eine richtig schöne Aussicht! Da lohnt sich doch die Anstrengung des Spurens im frischen Pulverschnee.


Der Abstieg
Für den Abstieg wählen wir teils eine leicht andere Variante. Zuerst steigen wir wieder auf den Bergrücken ab und halten uns dann nach rechts Richtung der kleinen Holzhütte. Dort angekommen wandern wir nach links am Waldrand entlang zu einer verlassenen Wild-Fütterungsstelle wo wir bereits gut den Weiterweg erkennen können. Auf dem breiten Fahrweg wandern wir direkt unterhalb eines Hangs entlang bis wir wieder auf unsere Spuren vom Aufstieg am Wegweiser treffen.
Von hier aus geht es zunächst auf bekannten Pfaden zurück. An der Freifläche vom ersten Wald angekommen (hier kamen wir von links aus dem Wald raus) stapfen wir nun geradeaus weiter durch den Schnee in den Wald hinein. Der Weg zieht sich nun leicht nach links durch den Wald bevor wir diesen verlassen, weiter bergab wandern und schon den Berggasthof Zugspitzblick erkennen können. Von hier aus suchen wir uns den besten Weg hinab auf den breiten Fahrweg und wandern auf der Fahrstraße zurück zum Ausgangspunkt im Tal.

Fazit
Eine wunderschöne Schneeschuhwanderung, die mit einem tollen Ausblick belohnt.
Tipps
- Früh aufbrechen und die ersten Sonnenstrahlen genießen
- Sitzkissen und Tee für den Gipfel einpacken
- Eher geringes Lawinenrisiko – dennoch aufpassen und Lawinenlagebericht, sowie Verhältnisse vor Ort prüfen!
- Schneeschuhe können in vielen Sportgeschäften oder auch in vielen DAV-Geschäftsstellen für ca. 5 – 10€ pro Tag ausgeliehen werden. Wanderstöcke sind ebenfalls von Vorteil.
- Die aktuelle Schneelage kannst du vorab über die Webcams im Tannheimer Tal checken
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