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Breitenberg – Leichte Wanderung aus dem Achtal bei Pfronten

Kurzportrait

Ca. 740 Höhenmeter trennen dich vom Start am Parkplatz im Achtal bis zum Gipfel des Breitenberg, 13,2 km lang ist die Strecke hoch und runter. Bis zur Bergstation der Breitenbergbahn folgst du dem breiten Ostler-Forstweg, danach wird der Weg zunehmend steiler und bei Nässe auch rutschig! Grandiose Ausblicke in die Tiroler und Allgäuer Berge, sowie zum Schloss Neuschwanstein warten auf dich.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

740 hm

Abstieg

740 hm

Distanz
13,2 km
Dauer
5h 25m
Höchster Punkt

1838 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Auf- & Abstieg zur Ostlerhütte steil – Vorsicht bei Nässe und im Winter!
Wege
🔵 Überwiegend einfache Bergwanderwege
Kies
Einkehrmöglichkeit
Ostlerhütte
Beste Wanderzeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Breitenbergbahn

Eine leichte und gemütliche Wanderung führt auf den Breitenberg am Rande des Allgäus.

Auf den Breitenberg

Wählt man die Anfahrt über die Autobahn A7, so sieht man bereits von weitem den markanten Kamm des Breitenbergs, dem Hausberg von Pfronten. Jetzt nur noch die Gräner Landesstraße Richtung Grän fahren und dort den zweiten Parkplatz auf der rechten Seite nehmen.

Kurz vor der Grenze nach Österreich geht es also auf dem Ostler-Forstweg nach oben. Im Winter stellt dieser Weg die Rodelabfahrt dar, deshalb sollte man auch bei einer Winterwanderung den Rodel einpacken und die Abfahrt genießen. Der Weg ist ein breiter Fahrweg und führt über die Bergstation der Breitenbergbahn direkt zur frisch renovierten Ostlerhütte.

Beim Aufstieg hat man zwar den Breitenberg selbst nicht im Blick, erhält aber immer wieder einen tollen Ausblick auf die umliegende Bergwelt, sowie den markanten Aggenstein.

Oben angekommen erhält man einen tollen Rundumblick, sogar das Schloss Neuschwanstein und der Schweizer Säntis ist von hier zu sehen. Auch Gleitschirmflieger starten am Breitenberg und fliegen teilweise richtig nah am Berg vorbei. Man sollte auf jeden Fall hier einen kurzen Aufenthalt mit einplanen und die Allgäuer, sowie Tiroler Bergwelt genießen.

 

Fazit

Die Wanderung ist als leicht einzustufen, da diese stets auf einem breiten Forstweg nach oben führt. Solltest du Probleme beim Abstieg haben, sind Teleskopstöcke empfehlenswert. Die Höhenmeter erfolgen stets mit mäßiger Steigung bergan. Mit Sicherheit eine Tour für die ganze Familie.

 

Tipps

  • Auf jeden Fall einen Besuch auf der Ostlerhütte einplanen.
  • Im Winter einen Schlitten mitnehmen und zur Abfahrt die Rodelbahn nutzen.
  • Wer noch die Kraft hat, kann anschließend einen Abstecher auf den Aggenstein machen (nicht bei Schnee und Eis!).

 

» Solltest du Fragen zur Tour haben, kannst du mich jederzeit hier kontaktieren.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
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Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.