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Laufbacher Eck – Wanderung auf dem Höhenweg bei Oberstdorf

Höhenweg im Allgäu - Wanderung zum Laufbacher Eck

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung auf dem Oberstdorfer Höhenweg zum Laufbacher Eck (T3+). Felsige, leicht ausgesetzte Wegabschnitte (teils mit Seil versichert) stellen die Herausforderung bei dieser Tour dar. Es gilt 11 km und etwa 360 Höhenmeter zu überwinden. Einzige Einkehrmöglichkeit ist das Edmund-Probst-Haus, die beste Wanderzeit ist von Juli bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

360 hm

Abstieg

360 hm

Distanz
11,0 km
Dauer
5h 17m
Höchster Punkt

2178 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3+

Schlüsselstelle
Immer wieder leicht ausgesetzte Stellen, teils geröllig und bei Nässe rutschig.
Bitte nicht bei Schnee und Eis begehen. Die Tour wird dann sehr anspruchsvoll!
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Edmund-Probst-Haus
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Landschaft
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Nebelhornbahn – Station Höfatsblick

Heute geht es auf einen der schönsten Höhenwege der Allgäuer Alpen. Immer im Blick: Zu Beginn der Seealpsee und die Höfats, später dann auch der markante Schneck und der Hochvogel. Eines vorab: Diese Wanderung verläuft Hin und Zurück auf dem gleichen Weg. Alternativ kannst du auch über den Himmelecksattel ins Oytal absteigen und zurück nach Oberstdorf wandern (gesamt ca. 8 Stunden).

Wanderung zum Laufbacher Eck

Wir starten unsere Wanderung an der Bergstation der Nebelhornbahn, an der Station Höfatsblick. Neben dem Edmund-Probst-Haus gelegen verlassen wir das Gebäude und genießen erstmal die frische Bergluft. Von hier aus folgen wir dem Wegweiser Richtung Zeigersattel. Zuerst geht es etwas bergab, anschließend wieder bergauf bis zum wohl bekanntesten Aussichtspunkt auf den Seealpsee. Und ja, die Aussicht hier ist schon ganz schön. Doch es wird gleich noch schöner.

Blick zum Seealpsee

Wir wandern weiter und folgen dem Wegweiser Richtung Laufbacher Eck (1h 45m). Unterhalb des Großen Seekopfs warten die ersten felsigen Abstufungen auf uns und der Weg wird zunehmend schmaler. Solltest du hier bereits Probleme haben, rate ich dir umzudrehen! Und hier erneut die Bitte: Den Höhenweg nicht bei Schnee und Eis begehen! Auch im Frühjahr halten sich grad am Laufbacher Eck oft bis in den Frühsommer markante Schneewechten und Schneefelder. Einigen aktuellen Status findest du auch im Bergsportbericht Oberstdorf.

Der weitere Weg folgt in einem Auf und Ab am Hang entlang. Wir wandern unterhalb des Kleinen Seekopfs, des Schochens und des Lachenkopfs. Immer wieder warten Felsabstufungen und leicht ausgesetzte Stellen auf uns, teils mit Trittstufen und Stahlseil versichert.

Blick auf den Weiterweg und die Höfats im Hintergrund

Kurz vorm Laufbacher Eck steilt der Weg nochmal auf und lässt den Puls ordentlich in die Höhe schnellen. Als wir endlich oben am nicht beschilderten Gipfel ankommen können wir ein wunderschönes 360° Bergpanorama bestaunen, wow!

Finaler, nicht beschilderter Aufstieg zum Gipfel. Der Weg ist aber gut zu finden.
Der markante Hochvogel

Der Abstieg

… erfolgt in diesem Fall auf dem gleichen Weg zurück zur Station Höfatsblick der Nebelhornbahn.

Lohnt sich die Wanderung zum Laufbacher Eck?

Auf jeden Fall! Der Höhenweg mit Blick auf bekannte und markante Allgäuer Berggipfel und das Gipfelerlebnis auf dem Laufbacher Eck machen diese Wanderung so besonders.

Weitere mittelschwere Wanderungen findest du hier.

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Wandern und tolle Allgäuer Bergmomente.

Der Schneck

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.