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Fellhorngrat – Von Oberstdorf über’s Fellhorn zur Kanzelwand

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

1.370 hm

Abstieg

1.370 hm

Distanz
23,0 km
Dauer
10h 30m
Höchster Punkt

2058 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
Wege
Einkehrmöglichkeit
Alpengasthof Schwand, Gasthof Hochleite, Sölleralpe
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Landschaft
Link zu Komoot
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Bergbahn-Anbindung
Söllereckbahn, Fellhornbahn, Kanzelwandbahn
Touren in der Nähe

Heute wartet eine wunderschöne und anspruchsvolle Wanderung mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten auf dich. Der Weg führt uns vom Parkplatz der Skiflugschanze in Oberstdorf über den Fellhorngrat zur Kanzelwand und wieder zurück.

 

Los geht’s an diesem sonnigen Nachmittag am Parkplatz der Skiflugschanze in Oberstdorf. Kurz noch das Radl abgesperrt und schon geht es erstmal auf der Teerstraße bergauf Richtung Schwand. Nach den ersten Höhenmetern durch den Wald führt uns der Weg am Hotel Alpengasthof Schwand links abzweigend weiter auf der Straße bergwärts. Nach einiger Zeit geht der Fahrweg in einen Wanderweg über und führt uns schließlich zum Gasthof Hochleite, von wo aus wir bereits einen tollen Blick in die Allgäuer Alpen genießen können.

Anschließend geht es wieder rein in den Wald und nach etlichen weiteren Höhenmetern erreichen wir das sog. Hochmoor, über welches uns ein Holzsteg führt. Von hier aus geht es zuerst noch über einen Wanderweg, dann über einen Fahrweg zur Sölleralpe. Auch hier lädt eine Brotzeit zwischendurch absolut zum Verweilen ein – aber dran denken: Wir haben noch einiges vor uns heute ;-))

Also weiter rechts den Hang rauf und hier kommen wir ganz schön ins Schwitzen – Huiuiuiui! Jetzt lieber a bisserl weniger Gas, dann wird’s hernach ned ganz so zäh.. Und schon bald kommen wir am Grat an.

Über den Fellhorngrat

Über Stufen und einer leichten Kraxelei geht es immer weiter bergauf – Vorsicht, am Grat herrscht teils Absturzgefahr, weshalb ich dir die nötige Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf jeden Fall empfehle! Der Grat is einfach so geil zum Wandern, hach a Traum mit der Aussicht! Auf der einen Seite die Oberstdorfer Berge und rechts as Kleinwalsertal.

Schon bald erreichen wir den Schlappoldkopf und auch der Gipfel des Fellhorn rückt nach und nach ins Bild. Noch die letzten Stufen via teilweiser Seilsicherung auf’s Fellhorn und jetzt heißts erstmal genießen. Bei einer guten Brotzeit stärken wir uns für den weiteren Weg zur Kanzelwand, die von hier aus bereits gut zu erkennen ist.

Weiter geht’s vom Fellhorngrat zur Kanzelwand

Sollten dich nach dem Fellhorn bereits die Kräfte verlassen, kannst du auch bequem wieder mit der Bahn ins Tal fahren und von dort zum Ausgangspunkt zurückwandern. Alternativ bietet sich auch ein Wanderweg zum direkten Abstieg an.

Der weitere Weg zur Kanzelwand führt zuerst auf einem breiten Fahrweg hinauf bis zur Bergstation der Kanzelwandbahn. Hier halten wir uns anschließend links und können auch schon den Gipfel gut vor uns erkennen. Hier wird der Weg wieder schmaler und man sollte nochmal trittsicher unterwegs sein. Auf den Gipfel gelangt man über etwas Kraxelei, die aber nicht sonderlich schwierig und gut machbar ist. Oben angekommen erwartet uns erneut ein herrliches 360° Panorama – Geil!

Der Abstieg

Im Abstieg folgen wir zuerst wieder dem Weg zurück Richtung Fellhorngrat. Kurz bevor es wieder bergauf zur Fellhornbahn gehen würde zweigen wir nach rechts ab und folgen dem Wegweiser Richtung Fellhornbahn Talstation. So wandern wir mit einem tollen Ausblick immer weiter bergab. Etwas oberhalb der Talstation (nach den Kehren auf der Teerstraße) folgen wir dann dem Wegweiser nach links in Richtung Schwand. Dieser führt uns über die asphaltierte Straße zurück zu unserem Ausgangspunkt. Kurz bevor wir Schwand erreichen, zweigen wir nach rechts auf den bekannten Aufstiegsweg ab und gehen die letzten Höhenmeter bergab zum Parkplatz der Skiflugschanze.

Fazit

Eine schwere Wanderung über den Fellhorngrat zur Kanzelwand, die trotz viel Anstrengung mit wunderschönen Ausblicken auf dich wartet. Zwischenabstiege ermöglichen es die Tour auch jederzeit zu verkürzen.

Tipps

1) Schöner Blick in die Allgäuer Hochalpen -> Zeit mitbringen

2) Stöcke entlasten die Knie beim Abstieg

3) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit einpacken

 

» Weitere spannende Wanderungen findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.