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Gutenalpe im Oytal – Leichte Wanderung in Oberstdorf

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

270 hm

Abstieg

270 hm

Distanz
14,3 km
Dauer
4h 48m
Höchster Punkt

1079 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Bei Nässe rutschige Wegstellen auf dem Weg Richtung Café Jägerstand möglich
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Café Jägerstand, Oytalhaus, Untere Gutenalpe
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September
Landschaft
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Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe

Das Oytal in Oberstdorf hat so einiges zu bieten. Neben mehreren Alpen und Einkehrmöglichkeiten bietet das Tal wunderschöne Wasserfälle, von Bäumen gesäumte Alleen, rauschende Bäche, bimmelndes Weidevieh und einige schöne Wanderungen. Wir entscheiden uns heute für die Untere Gutenalpe. Ca. 14 Kilometer und 270 Höhenmeter liegen vor uns.

Wanderung zur Unteren Gutenalpe

Start unserer Wanderung ist der kostenpflichtige Parkplatz am Fußballplatz in Oberstdorf. Sollte dieser Parkplatz bereits belegt sein steht dir nebenan der Parkplatz an der Oybele-Festhalle mit vielen weiteren Plätzen zur Verfügung. Von dort folgen wir rechterhand des Trettachbachs (Trettach) dem Wanderweg Richtung Oytal / Café Jägerstand.

Der Weg führt uns zuerst noch oberhalb der Trettach, anschließend wunderschön am Ufer gelegen am Hang entlang. Nach etwa 2 Kilometern erreichen wir das Café Jägerstand. Wunderschön am Fluss gelegen mit einem herrlichen Ausblick auf die Allgäuer Bergwelt stellt das Café die erste (oder letzte) Einkehrmöglichkeit unserer Wanderung ins Oytal dar.

Für unseren weiteren Weg wandern wir über die Holzbrücke und halten uns danach nach rechts. Noch ein paar Meter folgen wir der Fahrstraße, dann zweigt unser Weg nach links ab und wir folgen dem Oybach (Wegweiser Richtung Oytalhaus / Oytal) auf einem geschotterten Weg bergauf. Ebenfalls wunderschön gelegen schlängelt sich hier der Weg entlang des Bachs.

Nach etwa 2 weiteren Kilometern erreichen wir die asphaltierte Fahrstraße ins Oytal. Dieser folgen wir weiter an malerischen Landschaften vorbei, unter den Baumalleen hindurch bis wir schließlich das Berggasthaus Oytalhaus erreichen, die zweite Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour. Gut zu wissen für Menschen mit Einschränkungen: Bis hierhin ist der Weg barrierefrei und kann auf der Fahrstraße, die dich von der Skisprungarena bis hierher führt auch mit einem Rollstuhl befahren werden. Noch besser zu wissen: Direkt an der Skisprungarena wartet ein steiler Anstieg, bzw. eine steile Abfahrt. Eine motorisierte Unterstützung ist hier fast ein Muss.

Ab dem Oytalhaus folgen wir dem Schotterweg Richtung Gutenalpe weiter ins Tal hinein. Diese erreichen wir schließlich durch Weideflächen nach etwa 7,1 Kilometern. Eine stärkende Brotzeit haben wir uns hier mehr als verdient.

Anschlussmöglichkeiten an die Wanderung zur Gutenalpe

#1 Auf breiten Wegen hinauf zum Stuibenfall-Wasserfall
#2 Auf breiten Wegen vorbei am Stuibenfall-Wasserfall zur Käseralpe
#3 Variante #2 und Weiterweg zum Eissee / auf den Älpelesattel / aufs Himmeleck
#4 Über den Gleitweg zum Seealpsee und Richtung Nebelhorn
#5 Zur Lugenalpe über dem Oytal

Bitte beachte, dass die Tourlänge und teils auch die Schwierigkeit je nach Wanderung deutlich erhöht!

Der Rückweg

Den Rückweg zurück nach Oberstdorf beschreiten wir auf dem gleichen Weg. Übrigens: Von Mai bis Oktober stehen ab 15 Uhr am Oytalhaus Roller zur Verfügung, die du dort mieten kannst. Dies erleichtert den Abstieg und ist zudem noch eine richtige Gaudi.

Lohnt sich die Wanderung ins Oytal zur Gutenalpe?

Wenn du Höhenmeter sammeln möchtest und eine ausgedehnte Tagestour suchst, dann bist du mit einer der Anschlussmöglichkeiten besser beraten. Wenn du aber einen gemütlichen Tag in einem wunderschönen Tal mit guten Einkehrmöglichkeiten planst, bist du hier goldrichtig.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
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Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Tannheimer Tal

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.