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Spätengundkopf & Wildengundkopf – Mittelschwere Wanderung

Kurzportrait

Diese aussichtsreiche Wanderung bringt dich auf den Wildengundkopf, sowie den Spätengundkopf zwischen Stillachtal und Trettachtal (T2+). Auf der 13,7 km langen Rundwanderung überwindest du knapp 1.300 Höhenmeter. Teils felsige Wegstellen im Gipfelaufbau und steile Wegstellen im unteren Bereich der Tour stellen die größte Herausforderung dar. Einkehr im Tal möglich, beste Wanderzeit: Juli bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg | Abstieg

1290 hm | 1290 hm

Distanz
13,7 km
Dauer
8h 25m
Schwierigkeit

Mittelschwer
T2+

Höchster Punkt

2238 m

Schlüsselstelle
Felsige Wegstellen im Gipfelaufbau des Wildengundkopfs. Teils steile Anstiege im unteren Bereich der Tour.
Wege
🔴 Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Berggasthof Einödsbach
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Heute geeignet?
Landschaft
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe

Ist die Tour für dich geeignet?

Passe die Regler auf dein heutiges Befinden an

Kondition 3
gering sehr gut
Wandererfahrung 3
Einsteiger Experte
Trittsicherheit 3
unsicher sehr sicher
Tagesform 3
kränklich topfit

Pausentag empfohlen – höre auf deinen Körper!

Gönn dir heute Erholung – die Berge laufen nicht weg.

Leichtere Alternative für dich:

Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten sowie deinen Eingaben und dienen zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.

Zuletzt aktualisiert am 6. April 2026

Abschlusstour 2020 auf den Bergrücken vorderhalb der Trettach. Begleite mich virtuell und hole dir Inspiration bei einer Wanderung auf den Spätengundkopf, Wildengundkopf und das Schmalhorn.

Ziemlich zapfig ist es an diesem Morgen. Schon beim Einladen meines Radls ins Auto frieren mir die Finger halb ab, des geht ja scho gut los.. 😀 Und so heißt es unbedingt die Finger bis nach Oberstdorf wieder warmzubekommen. Am Parkplatz der Fellhornbahn angekommen, ist mir dies dann auch halbwegs geglückt, aber schon geht’s wieder raus in die Kälte. -5°C zeigt das Thermometer. Aber es sind ja nur 4km mit dem Radl, danach wird mir schon warm werden. Und so stelle ich eine Viertelstunde später dann mein Fahrrad an der Gabelung Stillachtal / Rappenalptal ab und starte meine heutige Wanderung.

Rauf auf den Wildengundkopf

Die ersten Höhenmeter führen über einen Fahrweg durch den Wald, bevor dieser bald nach links in einen Forstweg übergeht und rasch an Steilheit gewinnt. Huiuiui Andy, mach a bissl langsamer, sonst wird des hinten raus a ziemliche zähe Gschicht. Also guad, so schalte ich einen Gang runter und mache mich in etwas gemütlicherem Tempo auf den Weg Richtung Einödsberg. Bei der dortigen Sennalpe angekommen geht der Weg links abzweigend in den Wald. Ein schmaler Wanderweg führt hier zuerst durch den Wald und anschließend über freies Gelände hinauf, bevor der Weg dann oben am Grat nach rechts Richtung Spätengundkopf und Wildengundkopf abzweigt. Kurze Zeit später erreichen wir dann auch schon den Gipfelkreuzlosen Gipfel des Spätengundkopfs und ca. 150hm später auch den Gipfel des Wildengundkopf von welchem aus wir ein herrliches Panorama mit dem Allgäuer Hauptkamm direkt vor der Nase bestaunen können.

Einer ausgiebigen Brotzeit mit astreinen Genussmomenten steht nichts mehr im Weg, zumal wir bisher nicht einem anderen Wanderer begegnet sind.

Panorama Trettach

Der weitere Weg führt uns anschließend immer am Grat entlang zum Schmalhorn. Wenn wir scho mal da sind, dann nehmen wir doch den Gipfel a glei no mit ;-)) Der Weg führt über einen schmalen Wanderpfad unbeschildert Richtung Einödsbergegg und anschließend weiter auf den weglosen, aber (wenn schneefrei) leicht machbaren und zu erkennenden Gipfel.

Nach einer kurzen Trinkpause steigen wir wieder zur Sennalpe ab und entscheiden uns noch für einen Abstecher ins südlichste Dorf Deutschlands, Einödsbach. Der Weg nach Einödsbach zweigt beim Abstieg an der Sennalpe nach links ab und schlängelt sich anschließend auf mittelschwerem Terrain nach unten. Von Einödsbach sind es dann noch gut 45 Minuten zurück zum Ausgangspunkt.

Fazit

Ein schöner spätherbstlicher Abstecher mit einem tollen Rundumblick. Echt zu empfehlen!

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Die Berghupfer – Wetterempfehlung für diese Wanderung

Achtung: Diese Empfehlung wird anhand der Tourdaten und aktueller Wetterdaten berechnet und dient zur groben Orientierung.
Prüfe unbedingt die Bedingungen vor Ort!
Standort: Wildengundkopf 2.238 m

6.1 °C
Bedeckt
Tour heute nicht empfohlen

Die Bedingungen sprechen heute gegen diese Tour.

Sonnenuntergang: 20:11 Uhr
Niederschlag: 0 mm
Wind max: 16 km/h
Gipfelsicht: Gipfel wahrscheinlich in Wolken
Schneehöhe: mind. 170 cm · ca. +50–101 min längere Gehzeit
Für Normalwanderer raten wir von dieser Tour ab 170 cm Schneehöhe in hoher Lage – Altschnee für Normalwanderer nicht begehbar. Lawinengefahr Stufe 2 auf 2225 m – auf markierten Wegen und flachem Gelände vertretbar.
mind. 170 cm – Weg eingeschneit
Schneehöhe am Standort: 170 cm – der Weg ist wahrscheinlich komplett eingeschneit und für Normalwanderer nicht passierbar. Lawinenlagebericht beachten! Altschnee im Frühling kann eisig und tragend sein. Eingeplante Gehzeit verlängert sich bei Tiefschnee um ca. +10–20% (ca. +51–101 min).
Nordhang-Hinweis
4.8 km des Tracks verlaufen nordseitig. Schatthänge halten Schnee und Eis länger als sonnenexponierte Abschnitte.
  • Die Tour liegt in einer für die Jahreszeit sensiblen Höhenlage.
  • mind. 170 cm Schneehöhe – Weg eingeschneit, für Normalwanderer nicht geeignet (Frühlings-Altschnee, oft eisig und tragend).
  • Teils nordseitige Abschnitte (36% / 4.8 km): Altschnee oder Eis möglich.
Stündliche Vorhersage
18:00
4.4°
1.3°
0%
19:00
0%
20:00
0.4°
0%
21:00
3.8°
0.2°
0%
22:00
3.6°
0.3°
0%
23:00
3.4°
-0.1°
0%
Stufe 2 – Mäßig Allgäuer Alpen Mitte
Bis 1600 m: Stufe 1 Ab 1600 m: Stufe 2 ← Dein Standort
Gefahrenstellen liegen überwiegend in den Nordexpositionen.
Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Über den Autor

Servus, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast, bin ich super gern in den Allgäuer Bergen unterwegs. Es freut mich sehr, dass ich dich hier inspirieren darf. Vielen Dank für dein Vertrauen!

Perfekt für die nächste Wanderung

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