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Grüntenhaus – Leichte Wanderung bei Burgberg

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

590 hm

Abstieg

590 hm

Distanz
5,22 km
Dauer
3h 25m
Höchster Punkt

1520 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Wurzelige und geröllige Wegstellen im mittleren Teil der Wanderung
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Grüntenhaus, Alpe Weiherle
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
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Touren in der Nähe

Du hast Lust auf einen wunderschönen Ausblick zum Sonnenuntergang?
Dann bist du hier genau richtig!

P.s. Die angegebenen Eckdaten der Tour beziehen sich auf den Start an der Alpe Weiherle auf’s Grüntenhaus und zurück.

Start deiner Wanderung auf das Grüntenhaus ist entweder direkt in Burgberg oder am Wanderparkplatz der Alpe Weiherle

Noch schnell ein Parkticket gelöst und schon geht’s los auf den Wächter des Allgäus. Du folgst dem Wegweiser in nördliche Richtung auf dem Wanderweg hinauf zum Wald. Zuerst geht es durch den Wald bergauf, bevor du schon bald die Fahrstraße kreuzt. Hier kannst du weiterhin dem Wanderweg folgen, alternativ kannst du natürlich auch die Fahrstraße benutzen. Die beiden Wegen kreuzen sich die kommenden 100 Höhenmeter immer wieder.

Nachdem du den Wustbach überquert hast führt dich der weitere Weg über Wurzeltritte und einen geschotterten Wanderweg bergauf. Immer wieder lichtet sich der Wald ein wenig und du kannst einen schönen Ausblick ins Tals und auf die gegenüberliegenden Berge erhaschen.

Schon bald erreichst du offene Weideflächen. Diese wechseln sich nochmals mit einem Waldstück ab, bevor sich schließlich nach einigen weiteren Höhenmetern in unschwierigem Gelände das Grüntenhaus und der Sendemast des bayerischen Rundfunks in dein Blickfeld schieben. Von hier sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zur verdienten Brotzeit.

Vom Grüntenhaus hast du einen wunderbaren Blick Richtung Südwesten und kannst hier gemütlich bei Käsbrot und Radler die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen (je nach Jahreszeit).

Wenn du noch etwas Kraft in den Beinen hast kannst du deinen Weg auch noch Richtung Grüntengipfel fortsetzen. Dafür einfach dem Wegweiser Richtung Grat folgen. Etwas unterhalb des Sendemasts hast du bereits ein wunderbares Panorama vor dir, genau oberhalb des Grüntenhauses. Von hier aus sind es dann noch etwa 60 Höhenmeter bis zum Jägerdenkmal am Grünten.

Der Abstieg

…erfolgt auf dem Aufstiegsweg zurück zum Wanderparkplatz an der Alpe Weiherle oder zurück nach Burgberg.

Wie hat dir die Wanderung gefallen? Oder hast du Fragen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

2 Gedanken zu „Grüntenhaus – Leichte Wanderung bei Burgberg“

  1. Bei dir wird die Wanderung von Burgberg auf das Grüntenhaus als leicht beschrieben, aber bei Komoot als schwer. Auf was kann ich mich da verlassen?

    1. Hallo Marga,
      vielen Dank für deine Frage.
      Es ist absolut verständlich, dass du dir hier unsicher bezüglich der Schwierigkeit bist, denn die beiden Angaben liegen weit auseinander.
      Also: Bei Komoot fließen in die Berechnung der Schwierigkeit mehrere Faktoren mit ein, u.a. auch die Anzahl der Höhenmeter und die dabei zurückgelegte Strecke. Bei der Komoot-Tour findest du z.B. unter „Anspruch“ den Wert „Technik“. Dieser hat bei der Tour aufs Grüntenhaus den Wert 3/3 – genauso wie die Tour auf den Hochvogel. Während bei der Tour auf den Hochvogel allerdings mehrere ausgesetzte Wegstellen, schwierigere Wege, etc. vorhanden sind, gibt es auf dem Weg zum Grüntenhaus nicht im Ansatz die technischen Herausforderungen wie bei der Tour zum Hochvogel. Diese Angaben beruhen oft auf „errechneten Werten“ aus Kartenmaterial, Fotos, Erfahrungen anderer, etc.
      Wohingegen sich die Schwierigkeitsangabe auf meiner Website zum Großteil auf den Weg bezieht. Die Daten hierzu erhalte ich durch das Wandern auf eben diesen Wegen, dem Abgleich mit anderen Wanderportalen und aus der Erfahrung von hunderten Wanderungen auf leichten bis schweren Bergwanderwegen.
      Ich möchte hier keineswegs das System von Komoot in Frage stellen, denn die Angabe der Schwierigkeit ist einer der größten Herausforderungen beim Beschreiben einer Tour. Jeder Wanderfreund bringt eine andere Bergerfahrung mit, hat eine andere Kondition / Ausdauer, …

      Was ich dir empfehlen kann:
      Wenn du dir unsicher bist was die Schwierigkeit einer Wanderung betrifft, informiere dich auf mehreren Wanderblogs und vergleiche die Angaben dort. Dann kannst du dir einen Überblick verschaffen von Personen, die tatsächlich auch dort gewandert sind.

      Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.
      Sportliche Grüße
      Dein Berghupfer Andreas

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# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
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Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
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Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.