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Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller - Söllis Kugelrennen

Kurzportrait

Familienwanderung – Die Wanderung zur Bergstation am Söllereck ist besonders für Familien mit Kindern und Einsteiger geeignet. Mit Söllis Kugelrennen können an mehreren Stationen die Holzkugeln zum Glühen gebracht werden und um die Wette kugeln. Passende Kugeln gibt’s im oberen Teil der Tour weshalb sich ebenfalls der Abstieg lohnt. Oben wartet dazu ein Spielplatz und Kletterwald.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

370 hm

Abstieg

370 hm

Distanz
5,37 km
Dauer
2h 25m
Höchster Punkt

1400 m

Schwierigkeit

Leicht
T1

Schlüsselstelle
Teils steiler Anstieg auf Asphalt, kann bei nassen Verhältnissen bergab rutschig werden
Wege
Ausschließlich auf asphaltiertem Fahrweg
Einkehrmöglichkeit
Berghaus am Söller, Alpe Oberstdorf
Beste Wanderzeit
Mai, Juni, Juli, August, September
Landschaft
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Oberstdorf Söllereck

Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

Start der Wanderung zur Bergstation Söllereck ist der Parkplatz an der Talstation der Söllereckbahn. Von hier aus folgen wir dem breiten Weg in den angrenzenden Weiler Kornau-Wanne. Wir wandern an der Seilbahn vorbei durch den Ort und folgen dem Wegweiser zur Bergstation Söllereck. Über den breiten Fahrweg geht es nun bergauf, mal durch den Wald, mal entlang der Weideflächen, die sich im Winter in eine Skipiste verwandeln.

Blick Richtung Hoher Ifen im Kleinwalsertal

Toll gemacht: Für Kinder gibt es eine Holzkugelbahn mit einer Gesamtlänge von über 200 Metern! Diese ist aufgeteilt in vier Abschnitte mit spannenden Inhalten. Eine Holzkugel kannst du entweder an der Talstation oder am Startportal an der Bergstation erwerben. Die Sölli-Kugel kostet 3€ (Stand 2025) und kann im Anschluss als Erinnerung an ein wildes Holzkugelrennen mit nach Hause genommen werden.

Söllis Kugelrennen

Übrigens: Auch der Blick zurück und nach rechts Richtung Hoher Ifen im Kleinwalsertal ist immer wieder lohnenswert. Der asphaltierte Fahrweg wird teils steil, bewegt sich aber zu keiner Zeit an einer ausgesetzten Stelle. Nach etwa 2 Kilometern kommen wir an einer imposanten, 224 Jahre alten Gebirgsfichte vorbei. Hier gibt es ebenfalls eine Wippe für Kinder und die Eltern können durch die Bäume hindurch die Aussicht Richtung Oberstdorf bestaunen, wenn auch ein wenig zugewachsen. Etwa 700 Meter weiter erreichen wir schließlich die Bergstation Söllereck und leicht erhöht das Berghaus am Söller. Eine Einkehr lohnt sich allemal nach dem teils steilen Anstieg.

Eine 224 Jahre alte Gebirgsfichte

Kletterwald am Söllereck

Solltest du anschließend noch Energie haben, kannst du deine Tour erweitern und auf dem Rundweg am Söllereck wieder absteigen. Alle Infos dazu erfährst du hier.

Der Abstieg

Den Abstieg vom Söllereck kannst du entweder über den zuvor genannten Rundweg oder per Seilbahn bewältigen, alternativ folgst du dem Aufstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Lohnt sich die Wanderung zur Bergstation Söllereck?

Die Wanderung ist für Familien und Anfänger wunderbar geeignet.

Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wie weit ist es zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller?

Die Wanderung dorthin sind ca. 2,7 Kilometer, weitere 2,7 Kilometer sind im Abstieg zu bewältigen.

Wie lange läuft man zur Bergstation am Söllereck?

Vom Parkplatz der Seilbahn bis zur Bergstation und zur Hütte sind es ca. 1 Stunde und 20 Minuten zu Fuß.

Für wen eignet sich die Wanderung?

Die Wanderung eignet sich wunderbar für Familien, für die Wanderung mit Kraxe (Kindertrage) und für Anfänger im Wandern.

Gibt es einen Spielplatz an der Bergstation?

Ja, es ist u.a. eine Holz-Pistenraupe vorhanden, ebenso ein aufregender Kletterwald (Stand 2025).

Kann man mit dem Auto zur Bergstation fahren?

Nein, das Auto muss am Parkplatz an der Talstation warten. Dafür bringt dich die Gondelbahn nach oben.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.