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Rangiswanger Horn – Leichte Wanderung in der Hörnergruppe

Rangsiwanger Horn - Wanderung als Rundtour vom Gunzesrieder Ostertal in der Hörnerguppe

Kurzportrait

Die leichte Wanderung (T2+) aufs Rangiswanger Horn startet im Gunzesrieder Ostertal. Die Rundtour führt dich in 11,5 km und ca. 590 Höhenmetern zuerst auf den Gipfel und anschließend im Gebiet der Hörnerkette zurück ins Tal. Einzige Einkehrmöglichkeit ist die Fahnengehren Alpe. Beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

590 hm

Abstieg

590 hm

Distanz
11,5 km
Dauer
5h 04m
Höchster Punkt

1616 m

Schwierigkeit

Leicht
T2+

Schlüsselstelle
Aufstieg zum Gipfel teils felsig, Abstieg durch den Wald unterhalb des Sigiswanger Horns teils felsig und rutschig
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Fahnengehren Alpe, Buhl’s Alpe
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahnen in der Nähe: Weiherkopf und Ofterschwanger Horn

Wanderung aufs Rangiswanger Horn

Diese schöne Runde (wenn auch bei unserer Wanderung etwas arg vernebelt) bringt dich vom Ostertal aufs Rangiswanger Horn und über die Fahnengehren Alpe zurück ins Tal.

Start unserer Wanderung ist der Parkplatz im Ostertal, einem Seitental des Gunzesrieder Tals. Von dort folgen wir zuerst der Fahrstraße bergauf ein Stück zurück, bevor wir schon bald nach rechts auf den Forstweg Richtung Rangiswanger Horn abzweigen. Durch Weidefläche folgen wir dem Weg mäßig bergauf bis wir schließlich die unbewirtschaftete Holzschlag-Alpe erreichen. An schönen Tagen hat man hier einen tollen Blick ins Tal.

Die Holzschlag Alpe (unbewirtschaftet)

Weiter geht es durch diverse Gatter ebenfalls auf einem breiten Weg, der sich nach ca. 3,4 Kilometern zum ersten Mal in einen schmaleren Wanderweg verwandelt. Nun geht es über Stock und Stein ein kurzes Stück durch den Wald, einen Bach querend und anschließend über Holzstege weiter bergauf zu einer ebenfalls unbewirtschafteten Alpe. Hier wird der Weg wieder breiter und wir zweigen nach links ab.

Wanderweg durch den Wald

Wie soll es anders sein leitet uns dieser Woche schön am Hang entlang gelegen bergauf zu einer ebenfalls privaten Alpe. Der Weg wird schmäler und wir nähern uns allmählich dem Gipfel, unserem heutigen Ziel. Über Weidefläche geht es nochmal bergauf, bevor wir schließlich einen Art Gratweg erreichen, der uns am Kamm der Hörnerkette entlang zum Gipfel des Rangiswanger Horn führt.

Oben angekommen hat man bei gutem Wetter eine wunderbare Aussicht. Wir begnügen uns heute mit dem Schellengeläut der anwesenden Kühe und genießen so unsere Gipfelbrotzeit.

Der finale Anstieg zum Gipfel des Rangiswanger Horns

Der Abstieg

Nach einer ausgiebigen Rast entscheiden wir uns für den Abstieg. Der Weg führt uns am Rücken des Rangiswanger Horns in nördlicher Richtung bergab. Schottrig, erdig und teils felsdurchsetzt geht es hier hinunter. Anschließend wandern wir durch den Wald unterhalb des Sigiswanger Horns hinab zur Fahnengehren Alpe, der einzigen Einkehrmöglichkeit auf dieser Rundtour. Nach der Alpe zweigt der Weg nach links ab (Stuimändle-Rundweg), alternativ bietet sich hier noch der Aufstieg zum Ofterschwanger Horn an.
Auf breiten Wegen geht es weiter und wir folgen nun links abzweigend dem Weg Richtung Ostertal. Im Wald wandern wir noch ein Stück weiter, bis der breite Weg in einen Wanderweg nach rechts abzweigt und so wandern wir bergab, bis wir schließlich wieder auf die asphaltierte Fahrstraße treffen. Hier geht es auf bekanntem Weg nach links zurück zum Parkplatz.

Die Fahnengehren Alpe
Erlebnisstation entlang des Wegs

Lohnt sich die Wanderung aus Rangiswanger Horn?

Leichte Wanderung, ein schöner Aussichtsgipfel und eine Einkehrmöglichkeit – was will man mehr? Gut geeignet auch zum Training, wenn noch nicht so viel Bergerfahrung vorhanden ist.

Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wie lang ist die Wanderung auf das Rangiswanger Horn aus Gunzesried?

Die Wanderung ist 11,5 km (Hin- und Rückweg) lang. Die Gehzeit beträgt etwa 4 – 5 Stunden, abhängig von Kondition und Pausen.

Wie viele Höhenmeter sind zu bewältigen?

Bei der hier beschriebenen Rundwanderung sind ca. 590 Höhenmeter zu meistern.

Wie schwierig ist die Wanderung?

Die Tour ist als leicht bis mittelschwer einzustufen. Der Aufstieg aus dem Ostertal ist stellenweise steil und erfordert gute Kondition und Trittsicherheit, besonders im oberen Bereich.

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet?

Für Anfänger ist die Tour nur bedingt geeignet. Empfehlenswert ist sie für erfahrene Wanderer, die bereits alpine Wege gewohnt sind.

Ist die Wanderung für Kinder machbar?

Die Tour ist erst für Kinder ab ca. 10 – 12 Jahren zu empfehlen, da eine gewisse Ausdauer und Bergerfahrung vorhanden sein sollte.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten unterwegs?

Im Ostertal selbst gibt es keine bewirtschaftete Hütte direkt am Weg. Eine nette Einkehrmöglichkeit findest du im Abstieg Richtung Ofterschwanger Horn an der Fahnengehren Alpe. Ausreichend Verpflegung mitnehmen!

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung?

Die beste Wanderzeit ist von Juni bis September. Im Frühjahr können sich im Gipfelbereich noch Schneefelder halten, bei Nässe ist der Weg teilweise rutschig.

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

Für diese Wanderung empfehle ich dir folgende Ausrüstung:

  • Feste Bergwanderschuhe
  • Wetterfeste Kleidung
  • Ausreichend Wasser & Brotzeit
  • Sonnenschutz
  • Optional: Wanderstöcke für steile Passagen

Wo ist der Startpunkt der Wanderung?

Startpunkt ist der Wanderparkplatz Ostertal bei Gunzesried.

Ist der Weg gut ausgeschildert?

Ja, die Route ist markiert, jedoch weniger frequentiert als andere Zustiege zum Gipfel. Für den Fall der Fälle empfehle ich dir eine Wanderkarte oder eine GPS-App mit offline Karte.

Was sind die Highlights der Tour?

  • Abwechslungsreicher Aufstieg durch Wald und Weideflächen
  • Fantastischer Panoramablick vom Rangiswanger Horn auf die Allgäuer Alpen
  • Ein weniger frequentierter Aufstieg
  • Eine urige Einkehr an der Fahnengehren Alpe
Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.