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Gaisalpsee – Wanderung von Reichenbach zum beliebten Bergsee

Wanderung zum Unteren Gaisalpee mit Start in Reichenbach bei Oberstdorf im Allgäu - Bergsee

Kurzportrait

Die Wanderung von Reichenbach bei Oberstdorf zum Unteren Gaisalpsee ist ca. 7,3 km lang und bringt dich ca. 650 Höhenmeter empor. Da der Allgäuer Bergsee ein beliebtes Ausflugsziel ist lohnt es sich hier früh zu starten. Vorsicht vor rutschigen Wegstellen im felsdurchsetzten Gelände (T2+). Die beste Wanderzeit ist von Juni bis Oktober wenn die Wege schneefrei sind.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

650 hm

Abstieg

650 hm

Distanz
7,34 km
Dauer
4h 11m
Höchster Punkt

1508 m

Schwierigkeit

Leicht
T2+

Schlüsselstelle
Unterhalb des Gaisalpsees rutschige Felsabschnitte möglich
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Gaisalpe
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
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Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Hej, schön, dass du hier bist! Auf deiner heutigen Tour wird dich zwar keine Einsamkeit erwarten, doch mit dem Unteren Gaisalpsee ein wunderbarer Ort mit einem schönen Bergpanorama drum herum.

Los geht’s zur Wanderung zum Unteren Gaisalpsee in den Allgäuer Alpen

Start ist der kostenpflichte Wanderparkplatz Gaisalpe in Reichenbach bei Oberstdorf. Da sich der Allgäuer Bergsee großer Beliebtheit erfreut ist der Parkplatz oft morgens schon bald gut gefüllt. Es gibt einen Alternativ-Parkplatz außerhalb von Reichenbach in Richtung Altstätten/Sonthofen.

Der Weg führt dich zuerst über die asphaltierte Fahrstraße bergauf entlang des Gaisalpbachs, den du auch schon bald über eine Brücke überquerst. Ein paar Höhenmeter weiter hast du die Möglichkeit entweder durch den Gaisalptobel weiter aufzusteigen oder der Fahrstraße zu folgen. Beide Wege führen unterhalb der Gaisalpe wieder zusammen. Landschaftlich bietet der Tobelweg eine tolle Abwechslung, sowie eine erfrischende Abkühlung im Sommer, bei nassen und schmierigen Verhältnissen solltest du aber hier besonders vorsichtig sein, da die Steine und Metallstufen rutschig sein können.

Für deinen weiteren Weg folgst du den Wegweisern Richtung Unterer Gaisalpsee. Über einen Wiesenweg geht es weiter bergauf, bis dieser bald schon wieder in einen geschotterten Wanderweg übergeht. Von hier aus hast du schon einen tollen Blick auf die imposante Rubihorn-Nordwand, sowie hinaus ins Tal.

Weiter geht es nun durch den Wald, über freie Flächen und einen Bach querend und weiter über Kehren bergauf bis du schließlich den Unteren Gaisalpsee erspähen kannst. Eine tolle Perspektive mit dem zu Tal stürzenden Gaisalpbach, wow.

Von hier weg sind es nur noch wenige Höhenmeter und schon bald erreichst du das Ufer oberhalb des Gaisalpsees.

Du hast noch nicht genug? Folgende Gipfel sind von hier aus erreichbar:
Rubihorn, Gaisalphorn, Oberer Gaisalpsee, Entschenkopf, Nebelhorn

Der Abstieg

Für den Abstieg wählst du den gleichen Weg wie beim Aufstieg zurück zum Ausgangspunkt, dem Wanderparkplatz in Reichenbach. Übrigens: Ein Stop mit Einkehr auf der Gaisalpe stärkt dich für den weiteren Abstiegsweg.

Bitte beachte: Du befindest dich hier im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen. Bitte respektiere die sensible Natur- und Artenvielfalt. Das Übernachten am See, sowie generell in den Allgäuer Hochalpen, ist untersagt.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wo liegt der Untere Gaisalpsee?

Der Untere Gaisalpsee liegt in den Allgäuer Alpen bei Reichenbach nahe Oberstdorf (Bayern) auf etwa 1.509 Metern Höhe. Er ist Teil des Naturschutzgebiets rund um die Gaisalpe und ein beliebtes Ziel für Tageswanderungen.

Wie erreicht man den Unteren Gaisalpsee?

Der klassische Startpunkt ist Reichenbach. Von dort führt ein gut ausgeschilderter Wanderweg über die Gaisalpe zum Unteren Gaisalpsee.

Wie lange dauert die Wanderung zum Unteren Gaisalpsee?

Die Wanderung dauert wie hier beschrieben, je nach Kondition ca. 2,5 bis 3 Stunden (einfach). Für Hin- und Rückweg sollten ca. 4 – 4,5 Stunden eingeplant werden.

Wie schwierig ist die Wanderung?

Die Tour ist als mittelschwer einzustufen. Sie erfordert:

  • gute Grundkondition
  • Trittsicherheit
  • festes Schuhwerk

Einige Abschnitte sind steil und felsig, besonders kurz vorm See.

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet?

Für sportliche Anfänger mit Wandererfahrung ist die Tour geeignet. Absolute Anfänger, kleine Kinder oder ungeübte Wanderer finden mit der Wanderung bis zur Gaisalpe eine tolle Alternative.

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung?

Die beste Zeit für die Wanderung zum Unteren Gaisalpsee ist von Juni bis Oktober.

  • Frühling: Schneefelder möglich
  • Sommer: ideale Bedingungen, Achtung vor Gewittern
  • Herbst: besonders schöne Farben, aber kürzere Tage

Kann man am Unteren Gaisalpsee baden?

Baden ist nicht offiziell verboten, dennoch solltest du wegen der empfindlichen Flora und Fauna vor Ort darauf verzichten. Es handelt sich um einen Natursee, bitte respektvoll verhalten.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Route?

Ja, die Gaisalpe bietet eine bewirtschaftete Einkehr mit regionalen Spezialitäten. Am See selbst gibt es keine Gastronomie.

Darf man Hunde mitnehmen?

Hunde sind erlaubt, sollten aber:

  • gut trainiert sein
  • an steilen Passagen sicher geführt werden
  • im Naturschutzgebiet angeleint sein

Was sollte man für die Wanderung einpacken?

Für die Wanderung zum Unteren Gaisalpsee empfehle ich dir folgende Ausrüstung:

  • feste Wanderschuhe
  • wetterfeste Kleidung
  • ausreichend Wasser
  • Sonnenschutz
  • kleine Brotzeit
  • Wanderstöcke (optional)

Lohnt sich die Wanderung zum Unteren Gaisalpsee?

Ja! Die Wanderung bietet gleich mehrere Highlights:

  • beeindruckende Berglandschaft
  • klares Wasser
  • alpines Naturerlebnis
  • perfekte Fotomotive

Sie zählt zu den schönsten Wanderungen rund um Oberstdorf.

Mein persönlicher Tipp:

Die Wanderung zum Unteren Gaisalpsee zählt seit Jahren zu den beliebtesten Ausflugszielen im Allgäu. Erfahrungsgemäß bist du hier selten allein. Solltest du es eher einsam mögen, empfehle ich dir die frühen Morgenstunden oder die Zeit zum Sonnenuntergang (Achtung, dann Stirnlampe einpacken!).

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.