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Neunerköpfle – Mittelschwere Wanderung im Tannheimer Tal

Kurzportrait

Leichte bis mittelschwere Wanderung aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal (T2). Der Rundweg über die Usseralpe ist knapp 9,7 km lang und überwindet etwa 710 Höhenmeter. Vorsicht im Frühling auf Altschneefeldern. Am Gipfel erwartet dich ein wunderbarer Bergblick. Mehrere Einkehrmöglichkeiten liegen am Weg, die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg | Abstieg

710 hm | 710 hm

Distanz
9,63 km
Dauer
4h 45m
Schwierigkeit

Leicht – Mittelschwer
T2

Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Neunerköpfle
Höchster Punkt

1862 m

Schlüsselstelle
Vorsicht im Frühling auf Altschneefeldern!
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Usser Alm, Hubertushütte
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Heute geeignet?
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle

Ist die Tour für dich machbar?

Passe die Regler auf dein heutiges Befinden an

Kondition 3
gering sehr gut
Wandererfahrung 3
Einsteiger Experte
Trittsicherheit 3
unsicher sehr sicher
Tagesform 3
kränklich topfit

Pausentag empfohlen – höre auf deinen Körper!

Gönn dir heute Erholung – die Berge laufen nicht weg. Morgen läufst du wieder!

Leichtere Alternative für dich:

Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten und dienen nur zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2026

Start deiner Wanderung aufs Neunerköpfle ist der Wanderparkplatz in Tannheim-Schmieden

Hier lohnt es sich definitiv nicht zu spät zu starten, denn die Parkplätze sind begrenzt und aufgrund der Nähe zum Vilsalpsee oft zeitig am Vormittag belegt. Wir verlassen den Parkplatz in südöstlicher Richtung und folgen der Straße „Schmieden“ bergauf durchs Dorf. Schon bald erreichen wir den ersten gelben Wegweiser und folgen Richtung Usser Alm / Neunerköpfle.

Der Weg geht nun in einen breiten, geschotterten Forstweg über und schlängelt sich in Kehren bergauf bis aufs Neunerköpfle. Wenn du es etwas gemütlicher, mäßig steil magst, folgst du dem Forstweg über die Usser Alm hinauf zum Neunerköpfle. Darf’s etwas abenteuerlicher und wenig ausgesetzt sein dann folgst du schon bald dem Wegweiser rechts abzweigend über die Weidefläche hinauf in den Wald. Der Wanderweg schlängelt sich hier in einigen Kehren hinauf in den Wald und führt uns dort weiter durch den Wald, oberhalb und entlang des Usseralpbachs. Teils wunderschön gelegen wandern wir umgeben von Bäumen und begleitet vom Rauschen des Wassers hinauf zum Forstweg, der uns anschließend zur Usser Alm führt.

Weiter geht’s von der Usser Alm aufs Neunerköpfle

Hier hast du erneut die Wahl: über den Forstweg weiter zur Bergstation oder über den Wanderweg weiter aufs Neunerköpfle. Wir entscheide uns für Variante 2 und folgen dem Wanderweg hinter der Usser Alm nach links am Hang entlang. Im Frühling ist hier erhöhte Vorsicht geboten, denn die Altschneefelder können teils rutschig sein, bzw. bei Tauwetter können sich höher gelegene Schneefelder lösen und auf den Wanderweg abrutschen!

Heute soll das allerdings kein Problem darstellen, doch auch wir queren noch einige kleinere Schneefelder und wandern schließlich über eine geschlossene Schneedecke weiter bergwärts. Schon bald erreichen wir den Bergrücken, der das Neunerköpfle und die Sulzspitze verbindet und können umgeben von Bergen und Krokuswiesen eine wunderschöne Aussicht genießen.

Der weitere Weg führt uns noch wenige Meter weiter bergauf zum Gipfel des Neunerköpfle. Ein gigantisches 360° Bergpanorama entlohnt die gemeisterten Höhenmeter und bei einer gscheiden Brotzeit lassen wir es uns so richtig gut gehen.

Der Abstieg

Für den Abstieg steigen wir hinunter zur Bergstation und folgen von hier dem Wegweiser in nordwestlicher Richtung zur Hubertushütte. Zuerst geht es noch auf einem breiten, grobschottrigen Forstweg bergab, bevor es anschließend über die steile Grasflanke der Skipiste bergab geht. Hier sind Stöcke äußerst empfehlenswert. Und auch bei Nässe besteht hier erhöhte Vorsicht (Rutschgefahr!), wenn auch zu keiner Zeit ausgesetzt.

An der Hubertushütte angekommen kannst du dich vor dem finalen Abstieg nochmal stärken. Der weitere Abstiegsweg führt rechts um die Liftstation rum und zweigt anschließend nach links ab. Durch den Wald geht es nun hinab zum Forstweg, der dich schließlich zurück nach Tannheim-Schmieden und den Wanderparkplatz.

Lohnt sich die Wanderung aufs Neunerköpfle?

Definitiv, denn die Aussicht ist hier jeden Höhenmeter wert. Und wenn du es ganz gemütlich angehen lassen möchtest fährt dich die Seilbahn von Tannheim hinauf zur Bergstation, unterhalb des Gipfelaufbaus. Doch viel empfehlenswerter ist es außerhalb der Betriebszeiten aufzusteigen, denn so kannst du die Tannheimer Bergwelt mit nur wenigen weiteren Wanderfreunden in Ruhe genießen und bestaunen.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Interesse an weiteren mittelschweren Wanderungen?

Weitere mittelschwere Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

Die Berghupfer - Wetterempfehlung für diese Wanderung

Achtung: Diese Empfehlung wurde maschinell berechnet und dient zur groben Orientierung.
Prüfe unbedingt die Bedingungen vor Ort!
Standort: Neunerköpfle 1.862 m

-5.6 °C
Leichter Schneefall
Jetzt nicht empfohlen

Die prognostizierten Bedingungen sprechen gegen diese Tour.

Sonnenuntergang: 19:42 Uhr
Niederschlag: 8.7 mm
Wind max: 11 km/h
Gipfelsicht: Gipfel wahrscheinlich in Wolken
Schneehöhe: ca. 60 cm · ca. +28–57 min längere Gehzeit
Schneesituation: 2.7 cm letzte 6h · 4.5 cm letzte 24h · 4.5 cm letzte 48h
Für Normalwanderer nicht geeignet 60 cm Schneehöhe – Frühlings-Altschnee in hoher Lage, Tour für Normalwanderer nicht begehbar. 60 cm Schneehöhe – Weg komplett eingeschneit und für Normalwanderer nicht passierbar.
Glättewarnung
Niederschlag bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt kann zu Eis und sehr rutschigen Wegverhältnissen führen.
Schneewarnung
Aktueller oder bevorstehender Schneefall kann zu winterlichen Wegverhältnissen führen.
Altschnee-Hinweis
Schneesituation: 2.7 cm letzte 6h, 4.5 cm letzte 24h, 4.5 cm letzte 48h.
Höhenlagenwarnung
In dieser Höhenlage sind Schnee und vereiste Stellen besonders wahrscheinlich.
Tiefschnee-Warnung
Schneehöhe am Standort: 59 cm. Der Weg ist wahrscheinlich komplett eingeschneit. Lawinenlagebericht beachten! Altschnee im Frühling kann eisig und tragend sein. Eingeplante Gehzeit verlängert sich bei Tiefschnee um ca. +10–20% (ca. +29–57 min).
Nordhang-Hinweis
3.0 km des Tracks verlaufen nordseitig. Schatthänge halten Schnee und Eis länger als sonnenexponierte Abschnitte.
  • Nasse oder rutschige Bedingungen wahrscheinlich.
  • -10 °C – warme Bekleidung einplanen.
  • Für den ausgewählten Tag ist deutlicher Schneefall zu erwarten.
  • Die Tour liegt in einer für die Jahreszeit sensiblen Höhenlage.
  • 59 cm Schneehöhe – Weg eingeschneit, für Normalwanderer nicht geeignet (Frühlings-Altschnee, oft eisig und tragend).
  • Teils nordseitige Abschnitte (31% / 3.0 km): Altschnee oder Eis möglich.
Stündliche Vorhersage
14:00
-5.6°
-9.8°
100%
15:00
-5.4°
-9.6°
100%
16:00
-4.9°
-9°
98%
17:00
-4.9°
-9°
95%
18:00
-5.3°
-9.4°
78%
19:00
-4.9°
-9°
35%
20:00
-5.2°
-9.1°
23%
21:00
-5.4°
-9.1°
25%
22:00
-5.9°
-9.4°
20%
23:00
-6.2°
-9.5°
5%
Stufe 2 – Mäßig Allgäuer Alpen Ost
Bis Waldgrenze (~1800 m): Stufe 1 Ab Waldgrenze (~1800 m): Stufe 2 ← Dein Standort Alle Höhenlagen: Stufe 1
Neuschnee und schwachen Altschnee vorsichtig beurteilen.
Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Über den Autor

Servus, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast, bin ich super gern in den Allgäuer Bergen unterwegs. Es freut mich sehr, dass ich dich hier inspirieren darf. Vielen Dank für dein Vertrauen!

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.