Zum Inhalt springen

Wanderung auf die Alpspitz von Nesselwang als Rundtour

Sonnenaufgang von der Alpspitz - Herbst-Wanderungen im Allgäu

Schwierigkeit
Leicht
⛰⛰ von 6 | T2

Schlüsselstelle
Rutschige Wegstellen im Gipfelaufbau

Höhenmeter
630 hm

Gipfelhöhe
1.575 m

Tourenlänge
10,7 km

Gehzeit
5h 40m

Anreise
Per Auto, Per Bus, Per Zug, Per Fahrrad

Parkplatz | Haltestelle
🅿️ Link zu Google Maps
🚌 Link zu Google Maps
🚅 Link zu Google Maps

Einkehrmöglichkeit
Sportheim Böck, Kappeler Alp

Landschaft
☀☀☀☀ von 5

So wird das Wetter:

Jeder Bergmoment ist einzigartig und unvergänglich.

Griaß di!
Schön, dass du dabei bist. Heute habe ich eine leichte Wanderung für dich. Es geht auf die Alpspitz mit Start am kostenpflichtigen Parkplatz der Alpspitzbahn in Nesselwang.

Start zur Wanderung auf die Alpspitz

Am Besten parkst du am Parkplatz angekommen an dessen östlichem Ende (Nähe Explorer Hotel). Von hier aus startest du deine Wanderung auf die Alpspitz im Ostallgäu. Zuerst noch über einen breiten Schotterweg vorbei an einer Gedenkstätte führt dich der Weg schon bald weiter auf einem Wanderweg. An der ersten Gabelung rechts halten, den Wegweisern Alpspitz über Wasserfallweg folgend. Und jetzt geht’s auch endlich bergauf. Den Wasserfallweg beschreitest du über einige Treppen und Stufen. Zuerst noch herrlich gelegen am Wasser entlang, vorbei am Wasserfall zweigt der Weg nach etlichen Höhenmetern und einige Stufen später in ruhigere Natur ab. Das Rauschen des Wassers verschwindet so nach und nach in der Ferne und macht dem Gezwitscher der Vögel Platz. Anschließend führt dich der Weg weiter durch den Wald bergauf.

Weiter über den Wurzelsteig

Nachdem du einen breiteren Forstweg gequert hast geht es weiter über den sogenannten Wurzelsteig. Dieser führt tatsächlich über einige Wurzeln bis zur Berglodge Sportheim Böck. Achtung: Der Weg ist zwar nicht ausgesetzt, im Frühling, bzw. nach Regenfällen aber oft schmierig und nass.

P.s. Gönn dir hier gern eine kurze Verschnaufpause und genieß die Aussicht hinter deinem Rücken 😉

An der Berglodge angekommen hast du bereits einen tollen Weitblick in die Allgäuer, Ammergauer, Lechtaler und Tiroler Alpen.

Der finale Anstieg führt dich rechter Hand zuerst über den breiten Schotterweg, dann über einen Wanderweg bergauf zur Alpspitz. Am Gipfel hast du dir deine stärkende Brotzeit redlich verdient!

Ausblick Alpspitz Sonnenaufgang
Sonnenaufgang im Oberallgäu

Alternativ geht’s noch weiter

Solltest du noch Kräfte haben, bietet sich eine Fortführung deiner Wanderung auf den Edelsberg an. Die Schwierigkeit ist ähnlich gering, plane zusätzliche 30-40 Minuten für Auf- und Abstieg ein. Der Edelsberg liegt direkt gegenüber der Alpspitz und ist vom Alpspitzsattel aus ausgeschildert.

Der Abstieg von der Alpspitz

Zuerst wanderst du wieder gemütlich zurück zum Sportheim Böck Richtung Wurzelsteig. Bevor du in den Steig einsteigst zweigt allerdings der Weg nach rechts ab Richtung Kappeler Alp. Durch den Wald geht es auf einem breiten Schotterweg hinab zu dieser, an welcher angekommen du zum Einen einen ebenfalls tollen Ausblick, zum Anderen auch eine herrliche Brotzeit genießen kannst. P.s. Wenn du es gerne etwas essighaltig magst kann ich dir den “Sauren Käs” wärmstens empfehlen.

Ausblick Alpspitz Frühling Forggensee
Aussicht von der Kappeler Alp Richtung Forggensee und Hopfensee

Der weitere Weg beginnt hinter der Kappeler Alp in nördlicher Richtung. Hier folgst du den Wegweisern zur Wallfahrtskirche, bzw. dem Bergheim Maria Trost. Auch hier führt dich der Weg größtenteils durch den Wald bergab. Ein kurzer Stopp an der Wallfahrtskirche, die total nett gelegen ist und schon geht es an den finalen Abstieg. Durch den Wald über einen Wanderweg (alternativ über den breiten Forstweg) führt dich der Wegweiser hinab zur Talstation der Alpspitzbahn und somit zurück zu deinem Ausgangspunkt.

Übrigens: Falls du es doch lieber etwas gemütlicher hast, bringt dich die Alpspitzbahn bis hinauf zum Sportheim Böck, bzw. fährt dich nach einem anstrengenden Aufstieg auch gerne wieder zurück ins Tal.

Fazit

Eine schöne Wanderung im Ostallgäu, welche ich auch gerne mal zum Sonnenaufgang gehe. Hierfür ist der beste Punkt der Alpspitzsattel am Sportheim Böck, bzw. noch etwas besser, die beiden Ruhebänke kurz vorm Gipfel der Alpspitz mit Blick nach Osten.

Wie immer erleichtern dir auch hier Wanderstöcke den Auf- und Abstieg. Bring etwas Zeit mit und genieße die Weitblicke.

Weitere leichte Wanderung findest du hier.

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Wandern und tolle Allgäuer Bergmomente.

Andreas Beiderbeck

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s noch ein paar weitere Infos über mich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Willkommen zur BERGPOST!

Erhalte regelmäßig meine besten Tourenempfehlungen und Wandertipps aus dem Allgäu.

P.s. Natürlich bekommst du keinen Spam, denn ich liebe die Berge genauso sehr wie du ;-))

 

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.